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Interview mit Stefan Weidner, Technical Solutions Manager

Backe, backe Kuchen!

Stefan WeidnerMünchen – 01. April 2012 – Die Silicon Graphics GmbH freut sich, seit April erstmals die Position eines Technical Solutions Manager besetzt zu haben. Der 41 Jahre alte Stefan Weidner arbeitete zuletzt als Director Professional Services bei der DIDAS AG und war dort für das Dienstleistungsgeschäft verantwortlich. Mit Weidner gewinnt SGI zusätzliche Kompetenz beim Vertrieb und bei der Realisierung von Dienstleistungs- und lösungsorientierten Projekten.

Herr Weidner, mit Ihrer Person werden bei SGI das erste Mal die beiden Bereiche Presales (Vertriebsunterstützung) und Professional Services unter einer gemeinsamen Führung zusammengebracht. Worin besteht für Kunden von SGI der besondere Vorteil dieser Strategie?
Der Kunde profitiert primär durch den Zugang zum bestmöglichen Ansprechpartner für seine Belange, Pre- wie Post-Sales. Denn warum sollten wir eine großartige Kompetenz im SE Team nicht auch für eine PS Tätigkeit nutzen wenn das sinnvoll ist, oder umgekehrt? Die Arbeit der beiden Abteilungen ist sich ähnlicher als man glaubt. Natürlich ist die Pre- und Post-Sales Situation generell eine andere. Sehr gutes technisches Wissen und Erfahrung im Umgang mit Mensch und Technik brauchen aber beide, um erfolgreich zu sein. Es ist eher die Projektsituation, die den Unterschied macht. Unsere Kunden profitieren auf jeden Fall. Denn das richtige, technische Know-how unterstützt nicht nur den Vertrieb direkt, sondern erzeugt beim Kunden auch das Vertrauen auf den Projekterfolg. Und spätestens im lösungsbasierten Geschäft ist dies eines der großen Unterscheidungsmerkmale zu Mitbewerbern und ihren Produkten.
Wo werden Sie zukünftig die Schwerpunkte Ihrer Aufgabe setzen?
SGI hat überzeugende Produkte und großartige Mitarbeiter und wir haben damit begonnen nach neuen Lösungs- und damit Vertriebsansätzen auf Basis unserer bestehenden Produkte zu suchen. Was passiert ist fast so einfach wie einen Kuchen zu backen: Wir nehmen unsere Produkte als „Zutaten“ und backen damit im Markt gesuchte und benötigte Lösungsansätze. Danach überprüfen wir das Ergebnis auf „Geschmack“ und Preis. Entspricht die Lösung den Kundenerwartungen und ist sie attraktiv bepreisbar? Hierum geht‘s! Parallel dazu werde ich meine Organisation nach Verbesserungsmöglichkeiten durchleuchten. Ich glaube, SGI macht sich das Eine oder Andere selbst gerne etwas schwerer als es sein müsste.
In der Zusammenführung von zwei so verschiedenen Arbeitsbereichen verbergen sich bestimmt einige Fallstricke - haben Sie schon welche entdeckt?
Fallstricke sehe ich aktuell keine. Die Teams sind motiviert und schon ganz scharf darauf, Gas zu geben. Wenn, dann trete ich eher in Fettnäpfchen. Da bin ich gut drin, man möge es mir nachsehen.
Worauf dürfen sich Ihre Mitarbeiter freuen?
Auf meiner ständigen Suche nach Fettnäpfchen gebe ich gerne den Pausenclown, getreu dem Motto „Blamiere Dich täglich“! Das sollte auf jeden Fall für gelegentliche Auflockerung sorgen. Spaß beiseite. Ich glaube Erfolg ist der beste Antrieb für jeden. Ich freue mich darauf, mit allen neuen Kollegen neue Erfolge zu feiern.
In Ihrem Job steckt die Professionalität schon im Namen. Dürfen Sie privat auch mal unprofessionell sein?
Ha! Ich fotografiere gerne. Vielleicht sollte ich es mal lernen... Stümperhafter geht’s kaum, auch wenn ich hin und wieder Glückstreffer lande. Außerdem habe ich ab diesem Sommer einen Garten und dann wird man öffentlich erkennen können, wovon ich überhaupt keine Ahnung habe!